Auferstehungsfreizeit in Rämismühle 2008
Die diesjährige Auferstehungsfreizeit fand in Rämismühle bei Turbenthal ZH statt. Hier ein kurzer Bericht sowie Interviews verschiedener Leute
Bericht
Vom 20. – 24. März 2008 fand die Auferstehungsfreizeit im ‹Elim›-Haus in Rämismühle statt. Schon am Anreiseabend traf man viele bekannte und neue Gesichter. Wir waren gesamt etwa 30 Leute.
An diesem Abend erfuhr man etwas über das Haus, das Programm, die Ämtliverteilung usw. Danach machte man Spiele, plauderte oder ging früh zu Bett (so wie ich).
An jedem Morgen von Freitag bis Montag erhielten wir etwa eine Stunde Lehre. Das Thema war «Menschen begegnen Jesus – Jesus begegnet Menschen». Gregor Maier und Josef Schmid brachten uns folgende Menschen näher: Petrus, Zachäus, Saulus/Paulus und die Jünger von Emmaus. Sehr spannend! Nach der Lehre gab es jeweils eine kurze Pause. Schliesslich fand man sich in Gruppen zusammen und vertiefte die verschiedenen Personen, schaute, was wir selbst noch lernen können, betete füreinander usw. Diese Gruppenarbeiten waren sehr gut und wurden geschätzt. Man konnte sich selbst kennen lernen, sich persönlich einbringen und Jesus von einer anderen Seite sehen.
Die Nachmittage konnte man frei einteilen. Am Freitag bestand die Möglichkeit, an einem Gebets-Marathon teilzunehmen, das von Markus organisiert wurde. Dabei waren Gebetsanliegen im ganzen Haus verteilt. Das war sehr gut. Am Samstag besuchten die meisten das Schloss Kyburz. Ich selbst war nicht dabei, doch erzählten andere, dass es sehr interessant war. Eine kleine Gruppe besuchte das Gehörlosendorf Turbenthal, eine andere ging in die Stadt Winterthur. Bei der Rückkehr wurden wir alle vom Schnee überrascht, denn das Wetter war zuvor sehr schön. Den Sonntag-Nachmittag verbrachten wir im Haus oder bei einem Spaziergang.
Jeden Abend gab es ein anderes Angebot: Internationaler Gebärdenabend (Sri Lanka, Spanien, Deutschland und Schweiz), Lobpreisabend mit Gebet (einige machten sehr lange weiter, sie konnten kaum aufhören) und an einem Abend sahen wir uns eine DVD an.
Diese Freizeit war eine Herausforderung, denn wir hatten Ämtlis, Leute aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und eine ungewohnte Umgebung. Die Kinderbetreuung durch Tabea und Maja war wieder einmal professionell! Den Beiden ein grosses Dankeschön! Doch es war eine tolle Zeit, alles wurde super gemeistert. Die Organisation von Martina und Mirjam verdient ein grosses Lob! Auch die Köche und Küchenhilfen haben uns wunderbar verköstigt. Ich hoffe und wünsche, dass auch in den nächsten Jahren eine solche Einigkeit und Vertrautheit gelebt werden kann.
Dalia Casucci
Interview über die Auferstehungsfreizeit in Rämismühle
Organisatorin Mirjam Münger
| Markus | Wie war die Organisation für dich? |
| Mirjam | Es war gut, mit Martina von der Ostschweiz zusammen zu arbeiten. Wir konnten Fragen zusammen besprechen und die verschiedenen Arbeiten aufteilen. Die Organisation war insgesamt spannend. |
| Markus | Wie habt ihr das Haus in Rämismühle gefunden? |
| Mirjam | Wir haben im Internet gesucht und viele Häuser gefunden. Viele Häuser bieten Massenlager an. Das passt nicht zu unserer Gruppe: Ehepaare, Familien und Alleinstehende. Martina und ich haben zuerst in Einsiedeln ein Haus besichtigt. Dort war das Licht im Essraum, Gruppenraum und in den Schlafräumen schlecht. Daher haben wir ein anderes Haus gesucht und es in Rämismühle gefunden. Wir wollten das Haus nicht sofort definitiv reservieren, sondern zuerst Gott fragen. Gott hat Martina in einem Licht den Eindruck gegeben, dass wir das Haus reservieren sollten. |
| Markus | Was hast du im Bibel-Unterricht gelernt? |
| Mirjam | Jesus begegnet Menschen. Gott kann unsere Herzen berühren und verändern. Oft geschieht das nicht so, wie wir es uns vorstellen. Aber Gott macht es auf eine liebevolle Art. |
| Markus | Möchtest du etwas Zusätzliches sagen? |
| Mirjam | In Rämismühle haben wir verschiedene Sachen selber gemacht, zum Beispiel: Personen vom Bahnhof abholen, kochen, Tische decken, abräumen, abwaschen und abtrocknen. Ich danke allen nochmals, die mitgeholfen haben. |
Daniel Fenner
| Markus | Was hat dir am besten gefallen? |
| Daniel | Was mir am besten gefallen hat: Bibelunterricht mit Workshop. Das Thema «Jesus begegnet Menschen» machte mir Freude. |
| Markus | Möchtest du etwas Zusätzliches sagen? |
| Daniel | Mein Wunsch ist, dass wir nächstes Jahr keine Probleme haben, das passende Haus zu finden. Die Auferstehungsfreizeit soll einfach durchgeführt werden. |
Irene Poschen (Deutschland)
| Markus | Was hat dir am Besten gefallen? |
| Irene | Es lief im allgemeinen gut. Die Leute sind nett. Wow, ich konnte mehr über das interessante Wort Gottes lernen. Im Workshop konnten wir uns mehr über die Fragen austauschen und einander helfen, den Inhalt besser zu verstehen. Es ist normal, dass man etwas dazu lernt. Die Zusammenfassungen helfen uns auch beim Verstehen. |
| Markus | Was möchtest du mit nach Hause nehmen? |
| Irene | Die Gedanken von der Auferstehungsfreizeit. In Rämismühle ist alles gut gelaufen und hoffe, dass es weiter gut läuft. Gott schenkte uns aber auch seine Unterstützung und seinen Geist. Ich danke Gott für die Kraft «...» und wünsche euch Gottes Segen. |
José Lavaton (Spanien)
| Markus | Was hat dir am Besten gefallen? |
| José | Hallo, ich bin José und komme aus Spanien. Ich bin hierher gekommen und habe verschiedene Schweizer kennengelernt. Ein schönes Lager. Hier gibt es gute Gemeinschaft und Predigt. Die Kommunikation ist für mich etwas schwierig. Aber ich möchte auch Deutsch lernen und die deutschen Wörter von der Predigt zu Hause auf Spanisch übersetzen. Gott segne dich. |
Sharmila Gnanalingam (Sri Lanka)
| Markus | Was hat dir am Besten gefallen? |
| Sharmila | Gute CGG. Gott und Jesus haben uns geholfen. Mir hat die gute Gemeinschaft gefallen. Es sind viele Gehörlose hier. Ich komme aus Sri Lanka und bin noch viel am Lernen über den Glauben. Gott wird mir noch zeigen und helfen. |
Josef Ernst (Karlsruhe / Deutschland)
| Gregor | Von woher kommst du und was sind deine Eindrücke hier? |
| Josef | Ich komme von der Gehörlosengemeinde in Pforzheim. Das Lager hat mir gut gefallen, die Gemeinschaft hier ist schön. Für mich ist es eine Abwechslung, mal an einem neuen Ort zu sein; ich kannte einige Schweizer Gehörlose von früher. Ich wünsche mir, dass die Schweizer Gehörlosen im Glauben schön vorwärts kommen und Freude haben. |
Markus Münger