Christliche Gehörlosen-Gemeinschaft

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Hochzeit von Mirjam und Markus Münger am 11. Oktober 2008

Am 11. Oktober 2008 heirateten unsere Mitglieder Mirjam und Markus Münger. Ein Bericht von Martin Bützer

Ich musste für diesen Tag die Krawatte anziehen. Zum Glück klappte der Krawattenknopf. Ich fuhr früh am Morgen mit dem Regionalzug nach Bern. Dort traf ich Tamara und Andrea. Wir nahmen den richtigen Zug, stiegen aber in den falschen Wagen. Als der Zug in Kerzers geteilt wurde, fuhr unser Wagen nach Murten statt nach Ins. Zum Glück hatten wir bald einen Zug zurück nach Ins und Ueli holte uns dort mit dem Auto ab. Wir übten mit dem Hauskreis die Lieder in der Kirche. Dann kamen schon die Leute in die Kirche: Familienmitglieder, Verwandte, CGG-Freunde und Schulkameraden. Ich kannte auch andere Personen.

Endlich kamen Mirjam und Markus in die Kirche. Ich sah, wie beide strahlten. Mirjam sah schön aus mit der Frisur. Markus trug seinen schönen Anzug. Ich fragte mich: ist der Anzug okay? Wir hatten ihn zusammen ausgewählt. Später erfuhr ich, dass Markus damit sehr zufrieden war. Die Leute sagten: schön! Ich war froh.

Josef Schmid predigte über die Ehe und 1. Korinther 13. Wir vom Hauskreis Bern zeigten Gebärdenlieder. Andreas von Känel spielte ein Pantomime und Giuseppe zeigte ein Lied in Gebärdensprache. Es war sehr schön. Mirjam und Markus gaben sich das ‹Ja-Wort›. Jetzt sind Mirjam und Markus verheiratet. Sie verliessen die Kirche. Draussen gratulierten alle Leute. Sie standen Schlange. Nachher gingen wir zu Fuss zum Festzelt am Bielersee. Mirjam und Markus durften mit dem Oldtimer zum Zelt fahren. Liebt Markus Oldtimer? Er machte die Motorhaube auf und schaute hinein. Im Zelt gab es ein Apéro-Mittagessen. Das Essen war fein. Am Nachmittag kam die Sonne. Die Wolken waren weg. Wir gingen hinaus mit Herz-Ballonen. Das Herz ist gleich wie Liebe. Ich dachte: das ist sehr schön, die Predigt über Liebe, die Pantomime über Liebe und jetzt die Ballone. Jeder bekam eine Karte und musste die Adresse aufschreiben. Wir liessen die Ballone in den Himmel steigen. Einige Leute gingen schon nach Hause. Viele fragten Mirjam und Markus: wohin geht ihr in die Hochzeitsferien? Mirjam und Markus sagten nichts. Zurück im Zelt gab es ein Spiel für Mirjam und Markus. Beide bekamen ein grosses Paket. Im Paket war ein ferngesteuerter Ferrari. Markus musste den Ferrari steuern. Das war nicht einfach. Leider war die Batterie vom Auto schon bald leer. Nun gingen wir und andere eingeladene Gäste weiter nach Ipsach für das Abendessen. Ich fuhr mit Gregor Maier und Daniel Fenner im Auto mit. Dort gab es auf der Terrasse einen Apéro. Der Himmel war immer noch blau und schön. Nach dem Apéro gingen wir in den Raum im Restaurant. Mirjam und Markus stellten ihre Familie und Freunde vor. Wow, Markus hat viele Verwandte. Er hat auch einen Cousin aus Israel. Ich war erstaunt. Endlich kam das feine Abendessen. Ich ass vegetarisch: Ravioli mit Pilzfüllung. Damit es niemandem langweilig wurde, konnte man an einem Bild für Mirjam und Markus malen. Jeder konnte eine Blume malen. Ich machte auch eine Blume für die Beiden. Es gab ein Ratespiel für das Brautpaar. Alle konnten helfen beim Überlegen. Später liessen wir draussen Heissluftballone steigen. Es leuchtete schön in der dunklen Nacht. Toll! Der Vater von Mirjam zeigte Bilder aus dem Leben von Mirjam und Markus. Wir sahen beide als kleine Kinder, später als Jugendliche und dann als Erwachsene. Gregor zeigte die Website für Mirjam und Markus. Gregor und Regula hatten diese Website für das Brautpaar organisiert und gestaltet. Der Tanz durfte auch nicht fehlen. Beide mussten unter dem Schirm tanzen und wir bliesen Luftschlangen auf den Schirm. Zuletzt kam noch die Hochzeitstorte. Sie war süss, ich nahm nur ein Stück. Nun war das Fest fertig und die Leute gingen langsam nach Hause. Eine Freundin von Mirjam fuhr mich nach Ittigen.

Noch ein Bibelvers von mir (Epheser 5,32):

Für mich (Paulus) zeigt sich an der Ehe beispielhaft die Verbindung zwischen Christus und seiner Gemeinde.

Ich wünsche Mirjam und Markus eine enge Verbindung in der Ehe wie auch Christus mit der Gemeinde (wir) eng verbunden ist.

Aus der Gemeinschaft Januar 2009

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